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Grüntee – Mehr als nur ein Muntermacher


Die bekanntesten Teesorten stammen von der gleichen Urpflanze ab, der Camellia Sinensis. Darüber haben wir bereits in unserem letzten Blogbeitrag berichtet. Der Unterschied von Grünem Tee zu Anderen liegt lediglich in der Verarbeitung des Teeblattes. Während des Vorgangs der Fermentation oxidieren die Teeblätter in feuchter Umgebung. Zusätzlich werden die Blätter durch Rollen gequetscht, sodass die Inhaltsstoffe freigesetzt werden und mit Sauerstoff reagieren können. Das Ergebnis ist für uns sichtbar: Die dunkel gefärbten Blätter und die aromatisierende Wirkung des Grünen Tees.

Positive Body – Positive Mind
Grüntee hält gesund; das ist mittlerweile hinreichend bekannt. Aber welche Stoffe sind dafür verantwortlich?

Natürlich wissen wir um die Wirkung von Koffein, deshalb ist Grüntee ein bekannter Wachmacher. Nun sollen aber auch die Underdogs mal in den Vordergrund gerückt werden. Denn Grüne Tees sind so viel mehr, als nur ein Muntermachergetränk.

1) Gerbstoffe: Schmecken bitter, sind aber gesund..so oder so ähnlich könnte man die Catechine beschreiben. Des Weiteren sorgen sie auch dafür, dass die Fettaufnahme in Magen und Darm reguliert wird. Dadurch sind Grüntees auch als klassische Detox-Tees bekannt.

2) Theanin: Dieser Stoff wirkt dem Koffein entgegen und sorgt für Entspannung beim Teegenuss. Darüber hinaus wird dem Theanin nachgesagt, emotional stresslösend zu wirken. Schrecken sie also nicht vor einer guten Tasse Tee nach einem anstrengenden Arbeitstag zurück - sie kann wahre Wunder wirken.

3) Der bisher unbekannteste, aber vor allem für Frauen vielleicht wichtigste Inhaltsstoff in Grünen Tees ist EGCG. Der noch wenig erforschte Stoff gilt schon heute als „Zaubermittel gegen viele Leiden“ wie zum Beispiel Postmenstrualen Stress. Denn EGCG beeinflusst den Hormonhaushalt nachhaltig positiv und kann unter Anderem bei Östrogendominanz Abhilfe schaffen.

Natürlich enthält Grüner Tee darüber hinaus eine Vielzahl positiver Inhaltsstoffe für den Körper.

Die Aushängeschilder des Grüntees
Von Gunpowder bis Yunnan

Vorsicht Schießpulver! Nicht umsonst ist eine der bekanntesten Teesorten weltweit als „Gunpowder“ bekannt. Denn die zu kleinen Kugeln gerollten Blätter erinnern nur allzu stark daran. Durch das Zusammenrollen der Blätter bleibt das Aroma länger enthalten, was den Gunpowder zu einem besonders intensiv-aromatischen Tee macht. Plus: Ihm wird gleichzeitig der höchste Koffeingehalt unter den Grüntees nachgesagt.

Ein weiterer Klassiker wurde nach seiner Herkunft benannt. Denn Yunnan wird traditionell in dem gleichnamigen Anbaugebiet im Südwesten Chinas angebaut. Die Blätter dieses Tees sind zart gedreht und frisch dunkelgrün. Nicht umsonst gehört er zu den Lieblingstees vieler Teetrinker in ganz Europa. Aber schauen sie selbst nach, welche Grüntees Sie ansprechen, es gibt so viele zu entdecken und zu probieren.

How to: Gesund durch den Winter

 Zwei Liter Grüntee täglich sollen bereits dazu beitragen, den Körper gesund zu halten. Es bestehen sogar Theorien, wonach Grünteekonsum sogar bei Alzheimerbeschwerden oder verschiedenen Krebserkrankungen lindernd wirken solle. Bewiesen sind diese Aussagen allerdings nicht in vollem Umfang.
Fest steht jedoch, das milde Getränk hilft uns nicht nur durch kalte Wintertage, sondern ist der perfekte Begleiter durch den Tag.

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