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Der lange Weg zum Oolong-Tee


Ein Tee, der viele Geschichten erzählt. Oolong bezeichnet eine traditionell chinesische Teesorte. Sein Name bedeutet übersetzt schwarze Schlange oder schwarzer Drache und vermittelt damit Legenden aus alter Zeit, die noch heute für einen mythenhaften Genuss bei Oolongtees sorgen. Wir möchten euch in diesem Blogbeitrag mehr über die Geschichte und Legende des Oolong berichten und einen Blick darauf werfen, wie das chinesische Getränk hergestellt wird. 

Was ihn von anderen Teesorten unterscheidet?

Die Fermentationsdauer von Oolong-Tees liegt zwischen der von Grünem und Schwarzem Tee. Fermentation meint dabei die Umwandlung eines Stoffes unter Sauerstoffversorgung. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass sich der Oolong von anderen Sorten abhebt und seinen eigenen Charakter entwickelt. Die Ursprungspflanze ist dabei für schwarze, grüne und Oolongtees die Gleiche: Die Camelia Sinensis als Mutter der Tees. Wir haben über diese bereits in einem früheren Blogbeitrag näher berichtet.

 Die Geschichte hinter dem Tee?

Einer chinesischen Legende zufolge habe der Besitzer einer Teeplantage bei der Ernte seiner getrockneten Blätter einen schwarzen Drache entdeckt, der ihn so verschreckte, dass er sich erst einige Tage später traute, nach seinen Pflanzen zu sehen. Trotz der langen Oxidationszeit goss er die getrockneten Teeblätter auf, welche den wohltuenden Oolong ergaben, den wir heute kennen.

 Vorgang

 1. Blattpflückung und erste Oxidation

Nach der Pflückung ruhen die Blätter und welken in der Sonne. An dieser Stelle setzt die Oxidation bereits ein. Gleichzeitig werden erste Grundsteine für späteren Geschmack gelegt.

 2. Aufbereitung

Hier unterscheidet sich der spätere Oolong bereits von schwarzem Tee, denn die getrockneten Blätter werden leicht gequetscht und geschüttelt, während Teeblätter für schwarzen Tee regelrecht zerissen werden, um die Oxidation zu beschleunigen.

3. Oxidation

Nun heißt es warten und die Blätter sich selbst überlassen. In der Phase der Aufbereitung werden Chlorophyll und Tannine freigesetzt.  Die Oxidationszeit liegt zwischen der von Grünem und schwarzen Tee.

4. Fixation und Rolling

In dieser Phase wird jede weitere Oxidation unterbunden, indem der Tee schonend erhitzt wird. Die noch feuchten Blätter werden anschließend per Hand oder Maschine gerollt, damit die letzten Säfte aus den Teeblättern austreten. An dieser Stelle verändert sich das Geschmacksbild des Tees. Er nimmt den typischen Oolong-Charakter an.

5. Trocknen

Zu guter Letzt wird der Tee getrocknet  und  manchmal in diesem Zuge auch nachgeröstet. Dieser Vorgang macht den Tee haltbar. Er ist nun bereit für den Verkauf; sein Duft, Aussehen und Geschmack haben den einzigartigen Charakter eines Oolong entwickelt.

Noch Fragen? Tee-Mix steht euch gern zur Seite!

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