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Camellia Sinensis - Mutter der Tees


In Europa und auf der Welt ist Tee längst zum traditionellen Alltagsgetränk geworden. Aber wo die Ursprünge und der gemeinsame Nenner der meisten Teegetränke weltweit liegt, wissen die wenigsten. Dennoch, die Camellia Sinensis ist die Powerpflanze schlecht hin. Ohne sie gäbe es keine Teekultur auf der Welt. Ein Grund mehr sich den Grundstein verschiedenster Getränkekulturen einmal näher anzuschauen.

Camellia Sinensis gehört zu den immergrünen Sträuchern oder kleinen Bäumen der Teepflanzen und erreicht in der Regel eine Höhe zwischen einem und fünf Metern. Charakteristisch sind die hellen Blüten mit den gelb-bräunlichen Samen. In Europa wird man das Gewächs allerdings kaum zu Gesicht bekommen, denn die Teepflanze benötigt suptropische Klimabedingungen und wird demnach vorrangig in Japan, Indien, Thailand und Vietnam angebaut. 

 Aber welche Klassiker werden denn aus der Pflanze gewonnen?

Camellia Sinensis ist die Grundlage zum Anbau von Grüntee, Schwarztee, weißem Tee und Oolong. Die geschmackliche Vielfalt der Tees entspringt also einer einzigen Pflanze. Der Unterschied: Die Anbauart und die Kreuzung dieser Teepflanze, sowie Erntezeit spielen eine große Rolle und entscheiden darüber, welcher Tee am Ende geschmacklich entstehen wird. Die bekanntesten Anbaugebiete der Welt sind mittlerweile Darjeeling, Ceylon und Assam. Hier werden die traditionellen Wunderwaffen der Teekultur angebaut. Damit man die Qualität unberührt lässt, werden die meisten hochwertigen Tees nach wie vor ausschließlich von Hand geerntet.

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